Das Deutsche Institut für Gemeinschaftsgastronomie e.V. hat sich von Beginn an ein zentrales Ziel gesetzt: kollegiales Networking auf gleicher Augenhöhe und auf neutraler Basis. Im Laufe der Jahre haben die Mitglieder untereinander viele wertvolle Kontakte geknüpft, die im Berufsalltag höchst hilfreich sein können.  
Zu den besonderen Serviceangeboten des DIG gehört ein jährliches Benchmarking, das der notwendigen Standortbestimmung der Mitglieder dient. Das gemeinsame Tun im DIG ist geprägt durch vertrauliche gegenseitige Informationen und Beratungen der Mitglieder.

Die Mitgliederstruktur ist relativ homogen. Jedes neue Mitglied wird vom Vorstand berufen. Die Unternehmen sind ein Spiegelbild der deutschen Gemeinschaftsgastronomie, die immer noch überwiegend von Eigenregie-Strukturen - meist auch in GmbH-Form - geprägt ist. Die Bandbreite reicht von Automobil- und Chemiekonzernen bis zu namhaften Banken, Versicherungen und Medienhäusern, Kliniken und Seniorenheimbetreiber. Zu den Mitgliedern gehören die umsatzgrößten Eigenregietriebe wie Siemens, Daimler, Bayer, BASF, VW und BMW.
Die rund 12.000 Mitarbeiter der DIG-Mitglieder bewirten 650.000 Gäste pro Tag. Das jährliche Einkaufsvolumen beträgt mehr als 370 Millionen Euro. Kein anderer Bereich innerhalb des Gastgewerbes erreicht täglich so viele Kunden und kann damit auch das Ernährungsverhalten beeinflussen.

Mitgliedschaft: Entscheidend für die Berufung der Mitglieder ist, dass sie ein hohes Maß an Professionalität in ihren Aufgaben- und Problemstellungen verkörpern, ohne die ein effektiver und sinnvoller Erfahrungsaustausch nicht möglich ist. Alle Mitglieder verantworten deutlich mehr als 1.000 Essen pro Tag und verpflichten sich zur Einhaltung der vom DIG entwickelten Leitlinien.

Zur Sicherstellung der Aufgaben und zur Wahrung der Vertraulichkeit ist die Zahl der Mitglieder, die berufen werden dürfen, laut Satzung limitiert. Repräsentanten der Zulieferbranchen können nicht Mitglied werden.

Bemerkenswert ist, dass das Deutsche Institut für Gemeinschaftsgastronomie nie in Wettbewerb zu bestehenden Verbänden getreten ist.

Die Geschäftsführung und das Sekretariat des Deutschen Instituts für Gemeinschaftsgastronomie werden durch ihren Initiator, die dfv Mediengruppe und seine Wirtschaftsfachzeitschrift gv-praxis, finanziert. Alle Mittel sollen dem eigentlichen Zweck des Instituts zur Verfügung stehen.